Multitalent Gründach

Häufig ist immer noch die ansprechende Optik das erste Argument „pro Dachbegrünung“. Dabei ist dies nur das „Sahnehäubchen“ auf eine Vielzahl von ökonomischen und ökologischen Argumenten. Kein anderes Baukonzept schafft eine vergleichbare Vielfalt an positiven Effekten für Gebäude, Mensch und Umwelt. Die Dachbegrünung erfüllt damit eine der wichtigsten Forderungen des 21. Jahrhunderts: die nachhaltige Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie.
Schutz der Dachabdichtung

„Nackte“ Flachdächer sind extremen Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischen Belastungen ungeschützt ausgesetzt. Im Verlauf derJahre
kommt es bei der Dachabdichtung zu Materialermüdung, Rissbildung und Undichtigkeiten. Bei Gründächern werden Klima- und Umwelteinflüsse abgepuffert.
Die Lebensdauer der Abdichtung kann sich dadurch ohne weiteres verdoppeln.
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Lärmminderung

Die ständig zunehmende Lärmbelastung kann die Wohnqualität nachhaltig verschlechtern. Ein Gründach mindert die Schallreflexion der Dachoberfläche
und verbessert die Schalldämmung innerhalb des Gebäudes. Zusätzlich zum Schallschutz wird auch hochfrequente elektromagnetische Strahlung von
Mobilfunk- Sendeanlagen wirksam abgeschirmt.
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Wärmedämmung

Als grüner „Pelz“ können Dachbegrünungen die Energiebilanz eines Gebäudes nachhaltig verbessern. Dies gilt auch für zahlreiche schlecht gedämmte
Altbauten, die in den nächsten Jahren zur Sanierung anstehen. Der Einsatz spezieller Dachbegrünungsaufbauten mit anrechenbarem Wärmedurchlasswiderstand
(gemäß bauaufsichtlicher Zulassung) macht sich hier schnell bezahlt.
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Hitzeabschirmung

In den Sommermonaten profitieren die Hausbewohner von der kühlenden Wirkung der Dachbegrünung. Nach Untersuchungen von Drefahl (1995) sind
die Raumklimawerte einer Dachwohnung bei begrünten Gebäuden mit denen im Erdgeschoss vergleichbar. Hohe Energiekosten durch Klimaanlagen und
die damit verbundenen CO2-Emissionen können so vermieden werden.
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Nutzungsmöglichkeiten

Auf begrünten Dachflächen sind vielfältige Nutzungen realisierbar. Die Palette reicht von pflegearmen „Naturschutzflächen“ über erholsame Dachgärten
bis hin zu Dach-Cafés oder Freizeit- und Sportflächen. Dachgärten verbessern das Wohn- und Arbeitsumfeld der Hausbewohner und bieten Naturerlebnis und Ruhezonen ohne weite Wege.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 12:18 Uhr |