Bundespreis für Denkmalpflege

v.l.n.r.  DDM Olaf Rath, Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats und Bürgermeister der Hansestadt Bremen und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

Mit dem „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ wurden am Montag, den 5. November 2018 sechs Denkmaleigentümer und 20 Handwerker unterschiedlicher Gewerke aus Bremen und Bremerhaven ausgezeichnet. Die Festrede bei der Preisverleihung um 17.00 Uhr in der Oberen Halle des Bremer Rathauses, Am Markt 21 in 28195 Bremen hielt Bürgermeister Dr. Carsten Sieling. Die Preisverleihung erfolgte zusammen mit dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, und Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der von der Stiftung gemeinsam mit dem Zentralverband gestiftete Preis wird jährlich in zwei Bundesländern an private Eigentümer verliehen, die bei der Bewahrung ihres Denkmals in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk Herausragendes geleistet haben. Die an den Restaurierungsmaßnahmen beteiligten Handwerksbetriebe werden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet, für die privaten Denkmaleigentümer ist der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege pro Bundesland mit jeweils 15.000 Euro dotiert. Im Jahr 2018 wurde der Preis in den Bundesländern Bremen und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben, 2019 stehen das Saarland und Baden-Württemberg an.

Die aus Vertretern des Senators für Wirtschaft und Häfen, des Senators für Kultur, dem Landesamt für Denkmalpflege, der Architekten- und Ingenieurskammer Bremen, der Handwerkskammer Bremen und der Aufbaugemeinschaft Bremen e.V., des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bestehende Jury betonte die allgemeine Qualität der eingereichten Projekte sowie der beteiligten Handwerker und Architekten.

 

Für die denkmalgerechte Instandsetzung der Außenhülle der ehemaligen Strom- und Wasserversorgungszentrale von 1902 in der Meierhofstraße werden Sabine und
Hans-Joachim O. mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. In enger Absprache mit der Denkmalpflege ist es gelungen, die Fachwerkfassade und die lebendige Dachlandschaft des Wohnhauses wieder in ihrer ursprünglichen Qualität und Funktionalität bis in die prägenden Details erlebbar zu machen. Das Ergebnis lässt die gute Zusammenarbeit und die Erfahrung der
beteiligten Betriebe erkennen, die dem Ortsteil St. Magnus am Rande der Bremer Schweiz ein wichtiges Denkmal wiedergegeben haben.

Besonderer Dank geht an Werner D. , der hier eine excellente Arbeit abgeliefert hat!!!